Armut in Österreich

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Armut in Österreich

Armut ist 2025 in Österreich weiterhin ein drängendes soziales Problem – trotz des hohen Wohlstands im Land. Besonders betroffen sind Kinder, Alleiner

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Armut ist 2025 in Österreich weiterhin ein drängendes soziales Problem – trotz des hohen Wohlstands im Land. Besonders betroffen sind Kinder, Alleinerziehende, ältere Menschen, Arbeitslose und Menschen mit chronischen Erkrankungen.

Aktuelle Zahlen zur Armut in Österreich

  • Armuts- oder Ausgrenzungsgefährdung: 17,7 % der Bevölkerung, also rund 1,6 Millionen Menschen, leben unter der Armutsgefährdungsschwelle oder sind erheblich materiell depriviert.

  • Einkommensarmut: 14,9 % der Bevölkerung (ca. 1,3 Millionen Menschen) haben ein Einkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle von 1.572 € monatlich für einen Einpersonenhaushalt.

  • Materielle Deprivation: 3,7 % der Bevölkerung (ca. 336.000 Menschen) sind erheblich materiell depriviert, d. h. sie können wesentliche Güter des täglichen Bedarfs nicht leisten, wie z. B. die Wohnung angemessen warmhalten oder unerwartete Ausgaben bis zu 1.160 € stemmen.

Kinderarmut: Ein wachsendes Problem

  • Anstieg der Kinder in absoluter Armut: Die Zahl der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren, die in absoluter Armut leben oder erheblich materiell und sozial depriviert sind, hat sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt – von 36.000 im Jahr 2022 auf 88.000 im Jahr 2023.

  • Einschränkungen im Alltag: Viele Kinder können sich grundlegende Dinge wie regelmäßige Mahlzeiten, angemessene Kleidung oder einen Urlaub nicht leisten.

Altersarmut: Besonders Frauen betroffen

  • Über 65-Jährige in Armut: Rund 235.000 Menschen über 65 Jahren waren 2022 von Armut oder Ausgrenzung betroffen.

  • Geschlechterungleichheit: Mehr als zwei Drittel der armutsbetroffenen über 65-Jährigen sind Frauen.

Alleinerziehende und Arbeitslose besonders gefährdet

  • Alleinerziehende: Knapp 50 % der Ein-Eltern-Haushalte waren 2023 von Armut oder materieller Ausgrenzung bedroht.

  • Arbeitslose: Fast jeder zweite Arbeitslose (49 %) ist trotz Sozialleistungen armutsgefährdet.

Hohe Wohnkosten als Belastung

  • Wohnkostenbelastung: Die Belastung mit Wohnkosten ist von 1,2 Millionen (13 %) auf 2,7 Millionen (30 %) gestiegen.

Fazit

Armut in Österreich ist ein strukturelles Problem, das nicht nur auf individuelles Versagen zurückzuführen ist. Besonders Kinder, Alleinerziehende, ältere Menschen und Arbeitslose sind betroffen. Es bedarf umfassender politischer Maßnahmen, um Armut nachhaltig zu bekämpfen und soziale Gerechtigkeit zu gewährleisten.

Zitat: Armut endet nicht mit Mitleid, sondern mit Gerechtigkeit, wenn jeder Mensch die Chance bekommt, in Würde zu leben.

Es braucht keine Almosen, sondern gleichen Zugang zu Bildung , Gesundheit, Arbeit und Hoffnung.

Denn jeder Mensch hat das Recht auf eine Zukunft ohne Hunger und Angst!!!!

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