Sonne und Solarium: Hautschutz oder Hautschädigung?

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Sonne und Solarium: Hautschutz oder Hautschädigung?

Sonne und Solarium: Hautschutz oder Hautschädigung? Aktuelle Tanning-Trends – sei es im Solarium oder durch intensives Sonnenbaden – erfreuen sich gr

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Sonne und Solarium: Hautschutz oder Hautschädigung?

Aktuelle Tanning-Trends – sei es im Solarium oder durch intensives Sonnenbaden – erfreuen sich großer Beliebtheit, gerade auf Social‑Media-Plattformen. Doch wie gesund ist das eigentlich? Dermatolog*innen warnen deutlich: Ein erhöhter Teint ist kein Zeichen von Gesundheit, sondern ein Alarmzeichen für Hautschäden.

 Warum Bräune eine Täuschung ist

Ob Sonne oder Solarium – in beiden Fällen handelt es sich um ultraviolette (UV) Strahlen, die die Hautzellen schädigen. Diese lösen eine Melanin-Ausschüttung aus – das ist die Bräune. Doch: Diese Veränderung im Erscheinungsbild zeigt eine Reaktion auf Zellschädigung – jeder Sonnenbrand, jede Gelbfärbung ist ein Hinweis auf DNA-Schäden.

Solarium: keine Schonung für die Haut

Solariumbesuche sind laut WHO und Krebsforschungsorganisationen ausdrücklich krebserregend. Die Geräte liefern eine UV-Belastung, die teilweise fünf (oder mehr) Mal stärker ist als die Mittagssonne – bei regelmäßiger Nutzung steigt das Risiko für Varianten von Hautkrebs erheblich. 

Sonne mit Sonnenbrand – jeder Strahl schadet

Auch natürliches Sonnenlicht enthält gefährliche UV-A- und UV-B-Strahlen. Selbst ohne direktes Sonnenbrandrisiko führen wiederholte Expositionen zu DNA-Schäden. Diese summieren sich im Laufe der Zeit und fördern Hautalterung, Faltenbildung und das Risiko für verschiedene Hautkrebsarten deutlich .

Fake Tan als sichere Alternative

Wer nicht ganz auf Bräune verzichten möchte, greift idealerweise zu Selbstbräunern (z. B. auf DHA-Basis). Diese färben lediglich die oberste Hautschicht ohne UV-Einwirkung – somit bleibt die Haut geschützt, vorzeitige Alterung und Krebsrisiko entfällt.

Experten-Tipps für sicheren Umgang

Dermatolog*innen empfehlen:

  • Sonnencremes mit hohem breitbandigem Schutz (SPF 30+),

  • Sonnenschutzkleidung, Kopfbedeckung und Sonnenbrille,

  • Meiden intensiver Sonnenstunden (10–16 Uhr),

  • Regelmäßige Hautkontrollen,

  • Vorsicht bei Solarium-Angeboten und Freizeitbräunung

Zusätzlich können Antioxidantien aus der Nahrung – etwa Vitamin C/E, Zink, Selen – einen unterstützenden Schutz bieten, ersetzen aber keinen UV-Schutz .

Fazit

Bräune ist kein Symbol für Gesundheit, sondern ein Zeichen für Zellstress. Solariumbesuche beschleunigen Hautalterung und Krebsgefahr. Auch natürliche Sonne birgt langfristige Risiken. Wer goldenen Glow liebt, aber die Haut schützen will, sollte auf Selbstbräuner setzen, die Haut vernünftig schützen und sich regelmäßig kontrollieren lassen. Gesundheit kann man nicht „bräunen“ – aber man kann sie gefährden.

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