Bezahlkarte für Asylwerber startet ab Mitte Juli – aber nicht überall

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Bezahlkarte für Asylwerber startet ab Mitte Juli – aber nicht überall

Bezahlkarte für Asylwerber startet ab Mitte Juli – aber nicht überall Ab Mitte Juli wird in den acht Betreuungseinrichtungen des Bundes eine neue Reg

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Bezahlkarte für Asylwerber startet ab Mitte Juli – aber nicht überall

Ab Mitte Juli wird in den acht Betreuungseinrichtungen des Bundes eine neue Regelung für Asylwerber eingeführt: Sie erhalten künftig statt Bargeld eine Bezahlkarte. Mit dieser sogenannten Sachleistungskarte können Grundbedürfnisse gedeckt werden – jedoch nur in bestimmten Bundesländern.

Die Karte ermöglicht es den Asylwerbern, Lebensmittel, Getränke oder Medikamente zu kaufen. Ausdrücklich gesperrt ist sie hingegen für Ausgaben wie Alkohol, Glücksspiel oder Auslandsüberweisungen. Laut Andreas Achreiner, dem Leiter der Bundesbetreuungsagentur, soll so ein möglicher Missbrauch der Unterstützungsleistungen verhindert werden.

Die Bezahlkarte wird mit dem monatlichen Taschengeld sowie eventuellen Vergütungen für gemeinnützige Tätigkeiten aufgeladen. Ziel der Maßnahme ist es, mehr Kontrolle über die Geldflüsse zu erlangen und sicherzustellen, dass die Mittel zweckgemäß verwendet werden.

Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) hatte das Modell bereits im Vorjahr angekündigt. Nun kommt es zur Umsetzung – jedoch nicht flächendeckend: Nur drei Bundesländer – Oberösterreich, Salzburg und die Steiermark – beteiligen sich an der Einführung. In den übrigen Ländern werden entweder eigene Kartenlösungen verwendet oder weiterhin Bargeld ausbezahlt.

Ob die Bezahlkarte künftig auch in den übrigen Bundesländern zum Standard wird, bleibt offen. Die Maßnahme wird von Befürwortern als Schritt zu mehr Transparenz gesehen – Kritiker hingegen befürchten Einschränkungen in der Lebensführung der Betroffenen.

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