Am vergangenen Samstagabend und in der Nacht auf Sonntag verzeichnete die Polizei im Bundesland Salzburg mehrere Fälle von gefährlicher Raserei – vor
Am vergangenen Samstagabend und in der Nacht auf Sonntag verzeichnete die Polizei im Bundesland Salzburg mehrere Fälle von gefährlicher Raserei – vor allem durch junge Lenker, viele davon noch mit Probeführerschein.
Besonders auffällig war eine jährige 21-Frau, die in der Stadt Salzburg mit 101 km/h durch die Flughafenunterführung raste – erlaubt wären dort lediglich 50 km/h. Die Polizei nahm ihr noch vor Ort den Führerschein ab.
Ebenfalls am Samstagabend wurde ein 19-jähriger Probeführerscheinbesitzer aus dem Flachgau auf der Westautobahn (A1) mit 162 km/h bei erlaubten 100 km/h gemessen – auch ihm wurde der Führerschein entzogen.
Im Pongau war die Lage ähnlich dramatisch: Am Samstagnachmittag wurde ein 25-jähriger Lenker aus dem Pinzgau mit 163 km/h auf der B311 in St. Johann geblitzt. Nur wenige Stunden später raste ein 18-jähriger Pongauer an derselben Stelle sogar mit 170 km/h vorbei. Beide Fahrer werden angezeigt.
Ein weiterer Fall ereignete sich in Anif: Ein 23-Jähriger war dort mit 90 km/h im Ortsgebiet unterwegs – bei erlaubten 50. Einen Führerschein konnte die Polizei nicht mehr abnehmen, da dieser bereits zuvor entzogen worden war. Zusätzlich war das Fahrzeug des Mannes ohne gültiges „Pickerl“ unterwegs, auch hier drohen mehrere Anzeigen.
Alle genannten Lenker müssen nun mit empfindlichen Strafen rechnen. Die Polizei kündigte verstärkte Kontrollen im Stadtgebiet und auf den Hauptverkehrsrouten an, um der zunehmenden Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr entgegenzuwirken.

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