Großbrand in Nußdorf-Debant: Schwimmbäder geschlossen, Zugverkehr unterbrochen

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Großbrand in Nußdorf-Debant: Schwimmbäder geschlossen, Zugverkehr unterbrochen

Nach dem verheerenden Brand auf dem Gelände einer Recyclinganlage in Nußdorf-Debant kommt es am Sonntag weiterhin zu erheblichen Einschränkungen im öf

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Nach dem verheerenden Brand auf dem Gelände einer Recyclinganlage in Nußdorf-Debant kommt es am Sonntag weiterhin zu erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Leben in Osttirol. Die Sicherheitsmaßnahmen bleiben aufrecht, der sogenannte AT-Alert für mehrere Gemeinden gilt weiterhin.

Badeanlagen vorsorglich gesperrt

Aus Vorsichtsgründen bleiben die städtischen Freibäder in Lienz sowie das Strandbad am Tristacher See bis voraussichtlich 15 Uhr geschlossen. Auch das Schwimmbad in Dölsach bleibt heute zu. Die Stadt Lienz und das Land Tirol raten davon ab, sich im Nahbereich des Brandortes aufzuhalten – auch für Freizeitaktivitäten.

Zugverbindungen unterbrochen, Ersatzverkehr eingerichtet

Wegen der Folgen des Brandes ist die Bahnstrecke zwischen Lienz und Oberdrauburg weiterhin nicht befahrbar. Auch die Verbindung Richtung San Candido (Innichen) ist betroffen. Für beide Strecken wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet, um die Erreichbarkeit der Region zumindest teilweise sicherzustellen.

Stromversorgung stabil, aber Vorsichtsmaßnahmen bleiben

Der Strom rund um das Brandareal wurde aus Sicherheitsgründen abgeschaltet. Laut Informationen des Landes Tirol ist die Stromversorgung für alle Haushalte in der Region dennoch sichergestellt. Dennoch wird die Bevölkerung weiterhin gebeten, in den betroffenen Gemeinden vorsorglich Fenster, Türen und Dachluken geschlossen zu halten und Lüftungs- sowie Klimaanlagen abzuschalten.

Warnung weiterhin gültig

Der AT-Alert bleibt für die sieben Gemeinden Nußdorf-Debant, Lienz-Stadt, Iselsberg-Stronach, Lavant, Tristach, Dölsach und Nikolsdorf bestehen. Die Einsatzkräfte sind weiterhin vor Ort, um die Lage zu überwachen und eine erneute Gefahr auszuschließen.

Auch wenn das Feuer mittlerweile unter Kontrolle ist, bleibt die Situation angespannt. Die Behörden bitten um Verständnis für die Maßnahmen, die dem Schutz der Bevölkerung dienen.

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