Tiefschlagende Unwetter sorgen für Feuerwehreinsätze und Stromausfall Nach kräftigen Gewittern am Sonntag wurden Feuerwehr, Polizei und Techniker auc
Tiefschlagende Unwetter sorgen für Feuerwehreinsätze und Stromausfall
Nach kräftigen Gewittern am Sonntag wurden Feuerwehr, Polizei und Techniker auch am Wochenbeginn in mehreren Bundesländern Österreichs in Atem gehalten – von umgestürzten Bäumen bis hin zu Stromausfällen.
1. Brennender Baum in Tirol
Ein Blitzschlag hat in der Nacht in Fieberbrunn (Bezirk Kitzbühel, Tirol) offenbar einen Baum in Brand gesetzt. Wegen der abgelegenen Lage auf einer Alm wurde ein Polizeihubschrauber nötig, um das Feuer aus der Luft zu löschen. Die Einsatzkräfte sind seit Sonntagabend ununterbrochen im Einsatz.
2. 170 Einsätze in Niederösterreich
Niederösterreichs Feuerwehren zählten seit Sonntagabend rund 170 Einsätze – etwa 145 davon wurden durch Sturmschäden verursacht. Besonders hart traf es die Bezirke Baden, Mistelbach, Gänserndorf, Korneuburg und Mödling, aber auch Hollabrunn, St. Pölten und Wiener Neustadt waren betroffen. Häufig musste Wasser abgepumpt werden. Im Kurpark von Baden brachen Bäume; Absperrungen ignorierten unbelehrbare Passanten. In der Impro-Sommerarena in Baden wurde ein Gastrozelt durch die Luft geschleudert. Zum Glück blieben alle unverletzt.
3. Stromausfall in Wien
Auch Wien fühlte die Folgen des Gewitters: Zwischen Alterlaa und Westbahnhof lag die U6 still, auch die Badner Bahn war betroffen – ein Blitzeinschlag in eine Trafostation wird als Ursache vermutet. Der Stromausfall endete um 6:30 Uhr, nur rund eine Stunde nach dem Vorfall – erstaunlich schnell, wo doch Ausfälle in Wien meist rund 90 Minuten dauern. Der Bahnhof Meidling blieb unversehrt.
4. Wetterlage und Ausblick
Laut der Österreichischen Unwetterzentrale (UWZ) ist die aktuelle Gewitter- und Regengefahr am Montag deutlich geringer als am Sonntag, dennoch sind weiterhin stürmische Böen möglich. Im Süden und Südosten regnet es zu Beginn auch kräftig, Schauer und lokale Gewitter begleiten den Tag. Am Dienstag bleibt es feucht, jedoch mit eher leichtem Regen und vereinzelten Gewittern – vor allem in höheren Lagen nördlich der Alpen. Die Sonne lässt sich zwischendurch nur kurz blicken.
Fazit:
Die Unwetter setzten Sonntag und Montag einige Gebiete in Niederösterreich, Tirol und Wien unter Druck. Umgestürzte Bäume, ein brennender Baum auf einer Alm, zahlreiche Feuerwehreinsätze und ein vorübergehender Stromausfall in Wien – doch es gab keine Verletzten. Aktuell ist die Lage stabiler, dennoch sollten bei kommenden Schauern und Gewittern Vorsicht und Aufmerksamkeit gewahrt bleiben.

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