Seit Freitag läuft in Polen eine intensive Fahndung nach einem mutmaßlichen Doppelmörder. Der 57-jährige Verdächtige soll in der Nähe der Stadt Limano
Seit Freitag läuft in Polen eine intensive Fahndung nach einem mutmaßlichen Doppelmörder. Der 57-jährige Verdächtige soll in der Nähe der Stadt Limanowa, südlich von Krakau, seine eigene Tochter und seinen Schwiegersohn erschossen haben. Auch seine Schwiegermutter wurde bei dem Angriff schwer verletzt und befand sich bis Sonntagabend in Lebensgefahr.
Die Behörden gehen davon aus, dass der Mann nach der Tat in ein angrenzendes Waldgebiet geflohen ist. Er gilt als bewaffnet und äußerst gefährlich. Ein Großeinsatz wurde gestartet, an dem neben der Polizei auch die Armee beteiligt ist. Hunderte Einsatzkräfte, Spürhunde, Drohnen und ein Hubschrauber sind rund um die Uhr im Einsatz. Besonders schwierig gestaltet sich die Suche durch das dichte, unübersichtliche Gelände.
Am Samstagabend soll der Verdächtige zuletzt gesehen worden sein. Zeugen berichteten, dass er sogar das Feuer auf Polizisten eröffnet habe, die ihn zu fassen versuchten. Die Polizei mahnt daher zur äußersten Vorsicht und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Nach Informationen aus polnischen Medien war der Mann bereits zuvor in ein Ermittlungsverfahren verwickelt und hätte demnächst eine Untersuchungshaft antreten müssen. Offenbar hatte er vor Kurzem Akteneinsicht beantragt, was möglicherweise eine Kurzschlusshandlung ausgelöst haben könnte, so die Einschätzung der Behörden.

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