„Ich habe keine Angst mehr vor dem Sterben“ – Julius Jutz erzählt von seinem zweiten Leben In der Serie „Das zweite Leben“ sprich
„Ich habe keine Angst mehr vor dem Sterben“ – Julius Jutz erzählt von seinem zweiten Leben
„Ich habe keine Angst mehr vor dem Sterben“ – Julius Jutz erzählt von seinem zweiten Leben In der Serie „Das zweite Leben“ sprich
„Ich habe keine Angst mehr vor dem Sterben“ – Julius Jutz erzählt von seinem zweiten Leben
In der Serie „Das zweite Leben“ spricht Autor Robert Schneider mit Menschen, die dem Tod nur knapp entkommen sind – und deren Blick aufs Leben sich dadurch grundlegend verändert hat. Einer dieser Menschen ist Julius Jutz aus Frastanz, der nach einer lebensbedrohlichen Situation heute mit neuem Lebensmut und tiefem inneren Frieden durchs Leben geht.
Julius Jutz hat erlebt, was viele fürchten: dem Tod ganz nahe zu sein. Was genau passierte, beschreibt er offen – doch viel wichtiger als das medizinische Detail ist, was es mit ihm gemacht hat. Der Moment zwischen Leben und Tod hat seine Sicht auf die Welt verändert. „Ich habe keine Angst mehr vor dem Sterben“, sagt er heute mit einer Ruhe, die beeindruckt.
Was andere aus der Bahn werfen würde, wurde für Jutz zu einer Chance. Er beschreibt, wie ihn die Erfahrung gelehrt hat, jeden Tag bewusster zu leben, Kleinigkeiten mehr zu schätzen und Dinge, die früher belastend waren, loszulassen. „Man lernt, was wirklich zählt“, sagt der Frastanzer. Für ihn ist das nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch zwischenmenschliche Nähe, Zeit mit der Familie und Dankbarkeit für das, was ist.
Das Nahtoderlebnis hat in Julius Jutz eine Art innere Ruhe hinterlassen, die ihn durch den Alltag trägt. Sorgen und Ängste, die früher Raum eingenommen haben, wirken heute oft klein. „Es war wie ein Aufwachen – als ob man plötzlich begreift, wie wertvoll das Leben ist“, schildert er. Er sei nicht plötzlich ein anderer Mensch geworden, aber vieles sehe er heute mit anderen Augen.
Mit seiner Geschichte will Jutz auch anderen Mut machen. Angst vor dem Tod müsse niemand haben, sagt er. Wichtig sei, im Leben offen zu sein, zu vergeben und ehrlich mit sich und anderen umzugehen. Die Konfrontation mit dem Ende sei nicht nur erschreckend, sondern könne auch ein Anfang sein – ein Start in ein bewussteres, erfüllteres Leben.
Julius Jutz ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie aus einer lebensbedrohlichen Krise eine neue, tiefere Verbindung zum Leben entstehen kann. Sein Fazit: „Das zweite Leben ist manchmal das, in dem man erst wirklich zu leben beginnt.“
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