Wie Microsoft Europas digitale Souveränität gefährdet – und was sich ändern muss

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Wie Microsoft Europas digitale Souveränität gefährdet – und was sich ändern muss

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Wie Microsoft Europas digitale Souveränität gefährdet – und was sich ändern muss

Jeden Morgen erleben Millionen Menschen in Europa dasselbe: Sie schalten ihren Arbeitsrechner ein, geben ihr Passwort ein – und arbeiten mit Software aus den USA. In den meisten Fällen stammt diese von Microsoft. Ob in Behörden, Schulen oder Unternehmen: Das US-Unternehmen ist in Europa allgegenwärtig und spielt eine zentrale Rolle in der digitalen Infrastruktur des Kontinents.

Diese starke Abhängigkeit hat Folgen. Denn wenn essenzielle Software aus einem Drittstaat kommt, wird Europa verwundbar. Microsoft bestimmt nicht nur über Preise, Updates und Lizenzmodelle – sondern auch über die Datensicherheit. Besonders brisant wird es, wenn politische Spannungen oder wirtschaftliche Interessen ins Spiel kommen: Dann kann aus einer bequemen Lösung schnell ein Druckmittel werden.

Behörden sind dabei besonders betroffen. Viele Verwaltungen setzen auf Microsoft-Produkte, obwohl Datenschutzbedenken bestehen. Oft ist die Software so tief in die Abläufe integriert, dass ein Wechsel kaum möglich erscheint. Und doch erkennen immer mehr Regierungen und Organisationen, dass es so nicht weitergehen kann.

In mehreren europäischen Ländern beginnt nun ein Umdenken. Es werden Alternativen geprüft, Open-Source-Programme getestet, eigene Cloud-Lösungen aufgebaut. Ziel ist es, digitale Souveränität zurückzugewinnen – also die Kontrolle über die eigenen Daten, Systeme und Entscheidungen.

Der Weg dorthin ist nicht einfach, aber notwendig. Denn nur wer unabhängig ist, kann souverän handeln – auch in der digitalen Welt. Europas Zukunft darf nicht in den Händen eines einzigen US-Konzerns liegen.

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