Katze nach Sturz in Kanalrohr gerettet – glückliches Ende in Krenglbach In Krenglbach (Oberösterreich) ereignete sich am Montag ein
Katze nach Sturz in Kanalrohr gerettet – glückliches Ende in Krenglbach In Krenglbach (Oberösterreich) ereignete sich am Montag ein
In Krenglbach (Oberösterreich) ereignete sich am Montag ein dramatischer Unfall: Eine Hauskatze stürzte offenbar in einem aufgebrochenen Kanalrohr ein und blieb in einem 90-Grad-Bogen rund einen Meter tief stecken. Ohne Hilfe hätte sie dort vermutlich nicht überlebt.
Unwetter und Murenabgänge hatten in der Gemeinde Aufräumarbeiten nach sich gezogen – unter anderem eine vorübergehend entfernte Regenrinne, um die Terrasse zu säubern. Offenbar nutzte die Katze diese Öffnung und fiel rückwärts ins Rohr, wo sie sich nicht mehr bewegen konnte.
Die verzweifelten Miautöne alarmierten die Besitzer und schließlich die Tierhilfe Gusental. Mit modernem Equipment – darunter eine Rohrkamera – konnten sie den genauen Standort der Katze ausmachen. Laut Auskunft der Einsatzkräfte war dies entscheidend, um ihr Zustand richtig einschätzen zu können.
Nach der Ortung führten die Retter einen Drahtgurt unter dem Tier hindurch, schmierten die Rohrinnenwand mit lebensmittelechtem Gleitmittel ein und zogen die erschöpfte Katze langsam und vorsichtig aus dem Rohr. Die etwa 45-minütige Bergung wurde durch die Bäume im Hang und die technische Ausrüstung erfolgreich unterstützt.
Die Katze war alkekräftig, aber erschöpft – sie reagierte nicht aggressiv und konnte sich selbst befreien. Sie wurde noch vor Ort weitgehend unversehrt gerettet und zur Kontrolle in eine Tierklinik gebracht. Ihre Besitzer zeigten sich überglücklich angesichts dieses glücklichen Ausgangs.
Die Regenrinne wurde wieder in Stand gesetzt. Die laufenden Arbeiten zur Beseitigung des Murenmaterials in Strengen und Flirsch dauern indes an: Mehrere Transportunternehmen sind mit über zehn Fahrzeugen im Einsatz, um Gesteins- und Erdmaterial zu entsorgen und die Sicherheit der betroffenen Regionen wiederherzustellen.
Dieser Einsatz in Krenglbach zeigt eindrucksvoll, wie gefährlich verdeckte Baustellenöffnungen für Tiere sind – aber auch, wie effektiv der moderne Rettungseinsatz mithilfe spezialisierter Teams und Technik funktionieren kann. Dank rascher Reaktion, Einsatzbereitschaft und Routine im Umgang mit derartigen Einsätzen konnte ein turbulentes Missgeschick glimpflich enden.
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