Sommerlicher Wintereinbruch: Heftiges Hagel-Unwetter sorgt in der Steiermark für Chaos Was als sonniger Hochsommertag begann, endete am Sonntag in Te
Sommerlicher Wintereinbruch: Heftiges Hagel-Unwetter sorgt in der Steiermark für Chaos
Was als sonniger Hochsommertag begann, endete am Sonntag in Teilen der Steiermark mit einem Wetterumschwung der dramatischen Art. Temperaturen jenseits der 30 Grad markierten noch bis zum Nachmittag das Wettergeschehen – dann zogen plötzlich dunkle Gewitterwolken auf, begleitet von starkem Wind, Blitz und Donner.
Die Landeswarnzentrale hatte bereits am späten Vormittag vor schweren Unwettern gewarnt und die Warnstufe Orange – die dritthöchste von vier – ausgerufen. Und tatsächlich sollte sich die Vorwarnung bewahrheiten.
Hagelchaos am Pogusch
Besonders heftig traf es die Region rund um den Pogusch. Dort verwandelte ein intensives Hagelgewitter die Landschaft in ein weißes Meer aus Eiskörnern – eine Szenerie, die eher an tiefsten Winter als an einen Julitag erinnerte. Die Lage war so extrem, dass sogar ein Schneepflug zum Einsatz kommen musste, um die Straßen wieder befahrbar zu machen.
Feuerwehren im Dauereinsatz
Ausgehend von der Obersteiermark zog die Gewitterfront weiter in südlichere Regionen und sorgte auch dort für erhebliche Schäden. Die steirischen Feuerwehren hatten alle Hände voll zu tun. Bis zum Abend wurden rund 30 Einsätze wegen wetterbedingter Vorfälle gezählt. Besonders betroffen war der Bezirk Deutschlandsberg, aber auch in Graz-Umgebung, Voitsberg und Weiz gab es zahlreiche Notrufe.
Feuerwehrsprecher Thomas Maier berichtete, dass es vor allem durch umgestürzte Bäume zu Einsätzen kam. Diese hätten Straßen blockiert, Stromleitungen beschädigt oder Dächer getroffen. Trotz der Wucht des Unwetters sei die Steiermark aber insgesamt glimpflich davongekommen, so Maier am Abend.
Ein Tag, der eindrucksvoll zeigte, wie schnell sich das Wetter drehen kann – und dass selbst mitten im Sommer plötzlich Winterstimmung aufkommen kann.

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