Große Trauer herrscht in Schladming: Am Sonntagnachmittag ist der bekannte Hotelier und Landwirt Christian Steiner bei einem tragischen Arbeitsunfall
Große Trauer herrscht in Schladming: Am Sonntagnachmittag ist der bekannte Hotelier und Landwirt Christian Steiner bei einem tragischen Arbeitsunfall ums Leben gekommen. Der 50-Jährige wurde bei Tätigkeiten mit seinem Traktor tödlich verletzt, als er zwischen der montierten Frontschaufel und einer Steinmauer eingeklemmt wurde.
Der Unfall ereignete sich gegen 15:20 Uhr. Ein Mitarbeiter entdeckte den leblosen Körper des Hoteliers und alarmierte umgehend die Rettungskräfte. Notarzt, Rettungsteam und sogar ein Hubschrauber trafen rasch ein, doch alle Reanimationsversuche blieben erfolglos. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Verunglückten feststellen.
Christian Steiner war in der Region kein Unbekannter. Seit 2003 leitete er das renommierte Hotel Pichlmayrgut in Schladming und war darüber hinaus in der Landwirtschaft tätig. Mit seinem Engagement im Tourismus, seiner Bodenständigkeit und seiner Fähigkeit, Menschen zu vernetzen, war er eine geschätzte Persönlichkeit in der Region.
Auch Bürgermeister Hermann Trinker zeigte sich tief betroffen: „Er war nicht nur Landwirt und Hotelier, sondern auch ein großer Netzwerker und sehr engagierter Mensch. Sein plötzlicher Tod ist ein großer Schock für uns alle.
“ Die Familie des Verstorbenen wird aktuell vom Kriseninterventionsteam betreut.
Polizei ermittelt – Ursache unklar
Die genauen Umstände des Unfalls sind derzeit noch nicht abschließend geklärt. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen, um den genauen Ablauf zu rekonstruieren. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Leichnam beschlagnahmt, eine Obduktion wurde angeordnet. Auch der Traktor wurde zur technischen Untersuchung sichergestellt. Das Arbeitsinspektorat Leoben ist ebenfalls in die Ermittlungen eingebunden.
Die Tragödie wirft einen dunklen Schatten auf die Region, in der Christian Steiner als engagierter Unternehmer und Familienmensch viele Spuren hinterlassen hat. Die Anteilnahme ist groß – seine Familie, Freunde und Kollegen stehen unter Schock.

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