Tragödie im Sommerurlaub: Tochter nach tödlichem Unfall verurteilt

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Tragödie im Sommerurlaub: Tochter nach tödlichem Unfall verurteilt

Tragödie im Sommerurlaub: Tochter nach tödlichem Unfall verurteilt Ein Sommerurlaub, der als Familienreise begann, endete in einer unfassbaren Tragöd

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Tragödie im Sommerurlaub: Tochter nach tödlichem Unfall verurteilt

Ein Sommerurlaub, der als Familienreise begann, endete in einer unfassbaren Tragödie. Eine 55-jährige Österreicherin verursachte im Juli 2023 einen schweren Verkehrsunfall auf dem Weg von Serbien nach Montenegro. Dabei verloren ihre Mutter und deren Partner das Leben. Nun wurde die Frau in Wien verurteilt – nach montenegrinischem Recht.

Die Familie – bestehend aus der Frau, ihrer 73-jährigen Mutter und deren Lebensgefährten – war mit dem Auto unterwegs. Nach einigen Urlaubstagen in Serbien wollten sie die Reise in Montenegro fortsetzen. Nur 20 Kilometer vor dem Ziel kam es zum verhängnisvollen Unfall. Die Tochter saß am Steuer, hatte schon eine lange Strecke hinter sich. „Ich dachte, ich schaffe das“, sagte sie später vor Gericht. Doch sie unterschätzte ihre Erschöpfung – und fiel in einen Sekundenschlaf.

In der Folge geriet der Wagen auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal mit etwa 77 km/h in einen Kleinbus. Ihre Mutter und deren Partner starben noch an der Unfallstelle. Einer der Insassen des Kleinbusses wurde schwer verletzt, mehrere weitere kamen mit leichten Verletzungen davon. Auch die Fahrerin selbst erlitt schwere Verletzungen und lag mehrere Tage auf der Intensivstation in Montenegro.

Die Kindergärtnerin ist bis heute tief erschüttert: „Das belastet mich schwer. Sie war alles für mich“, sagte sie mit gebrochener Stimme im Gerichtssaal.

Weil die Angeklagte österreichische Staatsbürgerin ist, wurde der Fall von Montenegro an die Staatsanwaltschaft Wien übergeben. Der Prozess fand daher in Österreich statt – doch das für sie günstigere montenegrinische Recht kam zur Anwendung. Während in Österreich bei fahrlässiger Tötung bis zu zwei Jahre Haft drohen, sieht das montenegrinische Strafrecht maximal ein Jahr vor.

Der Fall zeigt, wie schnell eine Unachtsamkeit im Straßenverkehr fatale Konsequenzen haben kann – nicht nur für andere, sondern auch für einen selbst.

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