Tragischer Arbeitsunfall in der Steiermark: 72-Jähriger stirbt bei Reinigungsarbeiten in Förderschnecke Ein schwerer Unfall mit t
Tragischer Arbeitsunfall in der Steiermark: 72-Jähriger stirbt bei Reinigungsarbeiten in Förderschnecke

Tragischer Arbeitsunfall in der Steiermark: 72-Jähriger stirbt bei Reinigungsarbeiten in Förderschnecke Ein schwerer Unfall mit t
Tragischer Arbeitsunfall in der Steiermark: 72-Jähriger stirbt bei Reinigungsarbeiten in Förderschnecke
Ein schwerer Unfall mit tödlichem Ausgang erschütterte am Samstagmittag die Gemeinde Halbenrain im Bezirk Südoststeiermark. Bei Reinigungsarbeiten in einem Hühnerstall kam ein 72-jähriger Helfer ums Leben, nachdem er in eine laufende Förderschnecke geraten war.
Der betroffene Hühnerstall wurde zu diesem Zeitpunkt von einem Landwirt gemeinsam mit drei slowenischen Helfern gereinigt – zwei Frauen im Alter von 60 und 67 Jahren sowie einem 72-jährigen Mann. Ziel der Arbeiten war es, den Hühnerkot aus dem Stall zu entfernen und über eine Förderschnecke abzutransportieren.
Gegen Mittag verließ der Landwirt kurzzeitig den Stall, um Verpflegung für die Helfer zu holen. In dieser Zeit setzten die Helfer die Arbeiten offenbar selbstständig fort.
Kurz nach 12 Uhr kam es zum folgenschweren Zwischenfall: Der 72-Jährige rutschte aus bislang ungeklärter Ursache in die Förderschnecke und geriet in das laufende Gerät. Seine Schreie machten die anderen Helfer auf das Unglück aufmerksam. Die 67-jährige Frau eilte sofort zur Hilfe und versuchte, den Notausschalter zu betätigen – doch die Maschine war zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschaltet. Eine Rettung des Mannes war dennoch nicht mehr möglich.
Zeitgleich erhielten der Landwirt und seine Ehefrau über ein Alarmsystem eine Fehlermeldung der Förderschnecke auf ihre Handys. Sie alarmierten umgehend die Einsatzkräfte. Für den 72-jährigen Mann kam jedoch jede Hilfe zu spät – der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.
Laut Polizei gibt es derzeit keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden. Der Vorfall wird als tragischer Arbeitsunfall eingestuft. Die genauen Umstände des Unglücks werden dennoch weiterhin untersucht.
Dieser tödliche Arbeitsunfall zeigt erneut, wie gefährlich selbst routinemäßige Tätigkeiten in der Landwirtschaft sein können. Besonders im Umgang mit schweren Maschinen wie Förderschnecken ist äußerste Vorsicht geboten. Der tragische Tod des 72-jährigen Helfers ist ein schmerzlicher Verlust – für die Beteiligten, die Familie und die gesamte Gemeinde.
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